Groß ist sie geworden, die Nachhaltigkeit. Über Jahre hinweg hat sie sich emanzipiert, ist weit über den Status eines kurzfristigen Trends hinausgewachsen und verankert sich zunehmend im Bewusstsein unserer Gesellschaft. So richten beispielsweise Unternehmen verstärkt ihre gesamte Philosophie an umweltbewussten Konzepten aus und unsere Mobilität und technische Errungenschaften werden zunehmend grüner.
Auch im privaten Umfeld fasst die Nachhaltigkeit fortschreitend Fuß. Vermehrt achten Bewohner im wahrsten Sinnen des Wortes darauf, mehr Wert auf ein umweltbewusstes Zuhause zu legen – in dem sie nachhaltig Bauen oder ressourcenschonende und ökologische Möbel und Materialien verwenden. Das gilt auch für den Boden in Form von nachhaltigen Bodenbelägen.
Qualität statt Quantität lautet das Motto. Oder anders gesagt: „Lieber einmal in einen schönen und langlebigen Boden investiert, der nahezu ewig hält, als sich alle paar Jahre erneut einen Bodenbelag ins Haus holen zu müssen, dessen beste Tage bald schon wieder gezählt sind.“ Letzteres grenzt für so manchen sicherlich an Zeit-, Material- und Geldverschwendung. Ein nachhaltiger Boden ist also gleich in dreifacher Hinsicht schonend: für das Portemonnaie, die Nerven und nicht zuletzt die Umwelt.

Natürliche Materialien, nachhaltige Bodenbeläge
Zu den Topkandidaten der beliebtesten Materialien für natürliche Bodenbeläge zählt seit jeher Holz. Das liegt einerseits daran, dass Holzböden durch ihr zeitlos-schönes Erscheinungsbild und die Vielfalt an Oberflächen den Geschmack zahlreicher Einrichtungsliebhaber treffen und den Wohnraum oft für etliche Jahre zieren.
Auch in Sachen Umweltfreundlichkeit können Holzböden die richtige Wahl sein, denn generell ist Holz ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff. Wirklich nachhaltig ist es aber erst, wenn es sich um (FSC oder PEFC)-zertifiziertes Holz handelt. PEFC ist die Abkürzung für „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“ – eine unabhängige Organisation, die sich der Verbesserung nachhaltiger Forstwirtschaft verschrieben hat und ausschließlich Holz-Produkte zertifiziert, die nachweislich aus solcher Waldwirtschaft stammen. Wer Holzböden mit dem PEFC-Zeichen kauft und verlegt, kann sich daher sicher sein, einen Beitrag zum Umweltschutz geleistet zu haben.
Renovieren und Reparieren statt Austauschen

Nachhaltiger Vinylboden ohne Vinyl
Viele Vinylböden sind genau das Gegenteil von umweltfreundlich. Sie enthalten PVC und schädliche Weichmacher, die über die Zeit ausdünsten. Auch die Entsorgung bzw. das Recycling ist häufig ein Problem. Aber es gibt zum Glück Alternativen: Innovative Designböden wie der „Vinylboden ohne Vinyl“ sind PVC-frei und enthalten keine Weichmacher. Sie sind daher ökologisch unbedenklich. Gleichzeitig bestechen sie durch alle Vorteile eines herkömmlichen Vinylbodens, etwa Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit.
Dabei ist die Auswahl an Dekoren groß, sodass jeder Geschmack bedient wird – auch, wenn es um einen natürlichen Look geht. Erkennungszeichen nachhaltiger Designböden ist in der Regel der „Blaue Engel“ – ein international bekanntes Umweltzeichen, das seit mehr als vierzig Jahren umweltfreundliche Produkte auszeichnet.
Laminat – nachhaltiger Geheimtipp
Was viele nicht wissen: Laminat ist ebenfalls ein absolut ökologischer Bodenbelag! Er besteht zu 95 % aus natürlichen Rohstoffen, allen voran Holz. Das Herzstück des Laminats bildet eine stabile HDF-Platte. Da der Laminatboden seine Optik durch ein authentisches, hochwertiges Dekorpapier erhält, benötigt er keine teuren Edelhölzer um in schönster Holzoptik oder auch in Beton- und Steinnachbildungen zu erscheinen. Hochwertige Laminatböden, wie die von MEISTER, sehen aber nicht nur toll aus, sondern sind auch besonders robust.
Somit halten sie den täglichen Beanspruchungen viele Jahre stand und müssen recht selten ausgetauscht werden. Und sollte es dennoch mal an der Zeit sein: die Laminatböden von MEISTER können einfach über den normalen Hausmüll entsorgt werden, da sie ja ohne Schadstoffe und gesondert zu entsorgende Zusätze auskommen. Das beweist übrigens auch für diese Produktgruppe bei MEISTER die Auszeichnung mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“.
Lindura von MEISTER – der nachhaltige Holzboden
Wer nicht nur auf die Herkunft der Rohstoffe, sondern auch auf ihren ressourcenschonenden Einsatz Wert legt, der sollte sich Lindura-Holzboden genauer ansehen. Die Echtholzdeckschicht von Lindura ist durch seinen innovativen Produktaufbau besonders dünn. So werden aus 5,5 Festmetern Eichenholz bis zu 3.600 qm Lindura-Holzboden! Im Vergleich: aus 5,5 Festmetern Eichenholz werden nur 95 qm Massivdielen (20 mm stark) und 850 qm Parkett (3-Schicht-Parkett von MEISTER). Lindura verbraucht also nur 1/8 der Holzmenge im Vergleich zu einem Mehrschichtparkett. Ein echter Nachhaltigkeitssieger!

Lindura-Holzboden kann aber noch mehr! Er ist nicht nur ressourcenschonend, er besteht auch zu 100 % aus natürlichen Materialien und trägt daher den Blauen Engel. Sein Produktaufbau mit Wood-Powder-Technologie macht Lindura zu einem absolut alltagstauglichen Holzboden, der deutlich robuster und strapazierfähiger ist als herkömmliche Böden aus Holz oder Parkett.
Er lässt sich außerdem im ganzen Haus einsetzen, auch in der Küche und im Badezimmer. Dank der AquaStop-Kantenimprägnierung sind die Lindura Landhausdielen (HD 400) für bis zu 24 Stunden vor Wasser geschützt und die pflegeleichte Ultramattlackierung macht den Boden unempfindlich gegenüber Flecken und Mikrokratzern, die in der Küche schnell entstehen können. Ausgestattet mit all diesen Features ist Lindura ein Holzboden, der gekommen ist, um zu bleiben. Und das für möglichst viele Jahre!
Nachhaltigkeit beim Hersteller
Nicht nur die Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit der Produkte ist entscheidend, wenn man bewusst seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchte. Auch das Engagement der Hersteller in Sachen Nachhaltigkeit können Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen. Das Unternehmen MEISTERWERKE, das hinter den Produkten der Marke MEISTER steht, engagiert sich schon seit vielen Jahren für mehr Nachhaltigkeit.
Beispiele dafür sind ein cleveres Energiemanagement und der Einsatz von LED-Beleuchtung, die verstärkte Nutzung von Elektro-Fahrzeugen für die innerbetriebliche Logistik, aber auch die Übernahme sozialer Verantwortung für die Mitarbeiter. Um diese Bemühungen transparent zu machen und sich auch selbst immer weiter verbessern zu können, haben die MEISTERWERKE ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.