Stühlerücken, Gehen, Spielen, Staubsaugen – viele alltägliche Aktivitäten erzeugen Trittschall. Dieser Lärm kann auf Dauer lästig sein. Für das eigene Wohlbefinden und das der Nachbarn ist ein Trittschallschutz deshalb sinnvoll und sogar Pflicht. Aber welche Normen sind zu beachten? Und welche Trittschalldämmung ist die beste für welchen Fußboden?

So wird eine Trittschalldämmung verlegt
Für die Installation der Dämmung gibt es zwei gängige Methoden:
-
Elastische Dämmunterlage: Zwischen dem Untergrund (z. B. Estrich) und dem Bodenbelag wird eine elastische, dämmende Unterlage verlegt. Diese Unterlagen sind als Rollen oder Platten beispielsweise aus Kunststoff (zum Beispiel Polyethylenschaum), Holzfasern oder Kork erhältlich. Wichtig ist, dass der Untergrund möglichst eben sowie frei von Dreck und sonstigen Materialien ist. Die einzelnen Platten oder Rollen werden Stoß an Stoß verlegt und an einigen Stellen fixiert, damit sie nicht verrutschen. Je dicker die Trittschalldämmung ist, desto stärker ist die Wirkung. In der Regel werden Dämmmatten in Stärken zwischen zwei und fünf Millimetern verlegt.
-
Integrierter Trittschall: Inzwischen gibt es Fußbodenbeläge mit integrierter Trittschalldämmung. In diesem Fall ist es nicht notwendig, zusätzliches Dämmmaterial zu verlegen.
Jetzt kaufen
Welche Trittschalldämmung ist die beste für Laminat, Vinyl und Parkett?
Bei schwimmend verlegten Fußböden wie Laminat, Parkett und Vinyl beziehungsweise Designboden sorgt eine gute Trittschalldämmung wirkungsvoll für eine ruhigere Wohnatmosphäre. Darüber hinaus verleiht sie dem Fußboden mehr Stabilität und ein weicheres Trittgefühl. Eine Trittschalldämmung aus Kunststoff ist in der Regel für jeden Fußboden geeignet, jedoch ist es ratsam, sich beim Hersteller oder Fachhändler individuell beraten zu lassen. Hier finden Sie Informationen zu den MEISTER-Unterlagsmaterialien.

Trittschalldämmung und Fußbodenheizung
